Die Kinder der Utopie

Die Kinder der Utopie

ein beachtenswerter Dokumentarfilm, der leise, beobachtend, ohne jegliche Kommentare aus dem Off die Begegnung von sechs Erwachsenen zeigt, die zwölf Jahre zuvor in einer Berliner Grundschule die erste inklusive Klasse besuchten.

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Mit 35 Besucher*innen sicherlich kein großer Zulauf in Monheim am Rhein. Doch für die Zuschauer*innen Grund genug, ins Grevel-Haus der Evangelischen Kirchengemeinde Monheim zu kommen um im Café gut Drauf den Film zu sehen.

Mich hat der Film nachdenklich zurück gelassen. Die „Normalen“ haben Chancen und können weitgehend selbstbestimmt ihr Leben in dei Hand nehmen. Wenn das eine nicht klappt, dann eben das andere oder… Den „Behinderten“ werden an allen Ecken und Enden Grenzen gesetzt, werden konfektionierte Konzepte übergestülpt und Selbständigkeit verwehrt. Gesellschaftliche Realität nennt man das wohl.

Nur wenige sind im Anschluss an den Film direkt gegangen. In kleineren Gruppen wurde diskutiert. Für die Verantwortlichen im Café gut Drauf und der Evangelischen Jugend Monheim das, worum es immer wieder geht. MitMenschen ins Gespräch zu bringen. Inklusion braucht den Austausch.